Sonntag, 10. Juni 2007

StoneSour Live

Endlich war es mal wieder soweit, endlich. Einige Jahre der Abstinenz mussten dringend beendet werden, es musste mal wieder ein wenig krachen. Und das tat es keinen Tag zu früh. Die letzten Besuche fanden nicht bei Konzerten, sondern bei Comedians statt. Werde ich etwa alt? Ich meine, ja, unbestritten. Aber muss man sich deswegen auch so benehmen? Nö. Musik muss immer noch rocken und ab und an braucht man halt ein bisserl Wind von vorne. Und Musik in bsl. Also ab dafür!

Zwei Kollegen kamen mit dem Termin um die Ecke, ob ich nicht Lust hätte. Cool, dachte ich. StoneSour. Der Slipknotsänger und seine "Zweit"-Combo. Die eigentlich seine erste ist, wie ich später feststellte. Klar, machen! Wo? Zeche, Bochum. Also um die Ecke! Optimal... Wann? Dienstag, 5.6.´'07. Ok, gebongt.

Gegen 18:00 Uhr waren die Mannen eingesammelt und der Partybus fuhr in Richung Rock'n'Roll. Die Show begann mit einem Paukenschlag: nix mit vorwärmen oder Support-Bands oder dergleich. Kurz nach 20 Uhr stürmten Corey Taylor und seine Mannen die Bühne und schleudertem den Publikum 30/30-150 um die Ohren. Geilomat. Von Beginn an gab's gleich auf die Ohren. Yes... so und nich anders!

Über Reborn und Inhale ging es dann weiter im Programm. Nach ca. einer dreiviertel Stunde schlichen die Jungs von der Bühne, allein Corey Taylor blieb zurück. Er schnappte sich eine Gitarre und gab in der "Pause" die langsamen Stücke alleine zum besten und bezog das Publikum schön mit ein. Zwischendurch schlich sich irgendwie "Sweet Home Alabama" mit ein... wie auch immer. Beim letzten Solostück, "Through the glass", kamen dann nach und nach die anderen Bandmitglieder wieder auf die Bühne und stiegen nach und nach in das laufende Stück ein, um es zu einem fulminanten Ende zu spielen. Klasse gemacht. Danach legte Corey die Gitarre auch wieder weg und es wurde wieder gerockt.

Nach gut anderthalb Stunden war die Show - inkl. der obligatorischen Zugabe - vorbei. Alles in allem ne coole Show, die Jungs haben gerockt. Mit 28,- Eus ob der Länge nicht unbedingt ein Schnäppchen, aber wenn man was haben will, muss man halt dafür bezahlen. Dass die T-Shirts allerdings auch 28,- Eus kosten sollten, fanden wir ein wenig unverschämt. Also blieben sie hängen.

Der Abend klang ganz gemütlich im Pavillon aus, der an diesem Abend doch sehr merkwürdige Titel miteinander vermischte...

Egal. Endlich mal wieder ein wenig Rock'n'Roll erlebt!

Wer mal ein bisserl was von StoneSour hören möchte, kann unter www.stonesour.com und www.myspace.com/stonesour was auf die Ohren kriegen. ;)

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Sonntag, 13. Mai 2007

Meister der Herzen.... pruuuussst!!

Dortmund: 2 - Schei..e: 0

Das Revier bleibt schwatz-gelb.




So und nicht anders. :P

Monte

Mittwoch, 4. April 2007

Idioten am Notruf

Idioten am Notruf, präsentiert von Jay Leno.

911 Idiots

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Herr, schmeiß Hirn vom Himmel.

Freitag, 23. März 2007

Lebenstraum

Viele haben einen Traum. Ihr ganzes Leben lang verfolgen sie ein Ziel. Nicht immer direkt, nicht immer mit alle Möglichkeiten oder mit Druck. Manche müssen ihr Leben lang sparen, um sich ihren Traum endlich erfüllen zu können. Manche bezahlen ihn sogar mit dem Leben.





Bis denne,

Monte

Mittwoch, 21. März 2007

Ein müder Kick? -Guckstu!

Wer kennt das nicht: da freut man sich auf ein Fußballspiel und was bekommt man zu sehen? Einen ganz müden Kick. Keiner rennt, keiner kämpft, niemand der sich wirklich den Arsch aufreißt. Von Zauber oder technischen Schmankeln ganz zu schweigen, aber das verlangt man ja heutzutage schon gar nicht mehr. Als Fan ist man ja schon froh, wenn die Mannschaft ansatzweise etwas zeigt, das irgendwie an Leistungsbereitschaft erinnert und vielleicht die ein oder andere passable Strecke zu Stande bringt.

Die Herren in dem Video dort unten sind auch nicht die schnellsten... aber sie spielen auch ein bisserl anders. Im Liegen.



Vielleicht spielen in der Bundesliga ja auch manche im Liegen. Zumindest sieht es manchmal so aus....


So long,

Monte

Montag, 19. März 2007

Extrem-Piercing

Bei der Kreuzband-OP wurde ein Metallteil aus meinem Knie entfernt, dass seit sechseinhalb Jahren dort seinen Dienst verrichtete. Es fixierte die damals erstellte Kreuzbandplastik im Schienbeinkopf und hätte dort eigentlich ein Leben lang drin bleiben sollen. Da diese Kreuzbandplastik allerdings zu Bruch ging, musste eine neue her. Für die anstehende Operation war von Anfang an klar, dass die alte Schraube im Weg ist und entfernt werden muss. An ihrer Stelle sitzt jetzt eine Glucoseschraube, die vom nachwachsenden Knochen verdrängt und anschließend vom Körper resorbiert wird.
Das Chirugenteam war so freundlich und ist meiner Bitte gefolgt, die zu entnehmende Schraube für mich aufzubewahren. So fand ich sie nach dem Aufwachen auch neben meinem Bett, eingewickelt in Gaze und Klebestreifen. Schwarz war sie, am oberen Ende ein wenig beschädigt. Vermutlich konnte sie doch nicht ganz so einfach gelöst werden, wie zuvor gedacht.

Da mich diese Schraube nun schon seit langer Zeit begleitet hatte, wollte ich sie auch weiterhin behalten. Beim Uhrmachermeister Bormann hatte ich nachgefragt, ob man daraus einen Anhänger machen könnte. "Eine Schraube aus dem Knie? Extrem-Piercing? :D Kein Problem, dazu fällt mir schon was ein."
Ein paar Tage später hatte ich ihm die Schraube vorbeigebracht. "DIE war in Deinem Knie? Wirklich... Extrem-Piercing!". Wo er Recht hat....

Am Ende der Woche erhielt ich von ihm einen Anruf, er hätte "da was gebastelt". Das sollte ich mir mal anschauen. Ok, dann mal hin. Zunächst erklärte er mir, dass er die Grate am oberen Ende abschleifen musste, damit die Oberfläche glatt ist und ich mir nicht ständig die Haut aufreiße. Hierbei wird die Oberfläche silber glänzend. Damit die Schraube trotzdem ordentlich ausschaut, hat er sie komplett poliert. Also auch die Schraubengänge, tutto completti.
Aha, ok. Dreiviertel schwarz und ein bisschen silber sähe ja nu auch nicht aus.
Da durch das Polieren das relativ dunkle silber des Materials Titan sichtbar wird, hat er, anstatt einfach eine Ringöse an der Schraube zu befestigen, zu etwas anderem gegriffen: zu einem Piercing-Stab. An beiden Enden eine kleine Kugel, in einer Kugel ein Ring. Diese Teile bestehen ebenfalls aus Titan. Da meine Schraube hohl ist, konnte er den Piercingstab einfach durch die Schraube hindurchstecken, die Kugeln verschrauben und fertig war mein Anhänger. Ton in Ton; Titan zu Titan.



Gut ist es geworden, wie ich finde. Und ich kann mein Schräubchen bei mir behalten.




Bis denne,

Monte

Dienstag, 13. März 2007

Flensburger. Das flenst.

Werbung kann richtig nerven. Ständig die gleichen Spots, immer wieder die ollen Produkte, die nun mit ganz tollen neuen Features angepriesen werden wie Sauerbier.

A pro pos Bier: Flensburger hatte klasse Werbespots. Die waren wirklich mal witzig, die hat man sich gerne angeschaut. Man wurde damit auch nicht bombardiert und die wollten einen auch nicht verkaspern. Von wegen, das neue Bier wäre jetzt verbessert und hätte keine Schädelwirkung mehr oder so'n Kappes. Nö, die haben was typisch nordisches gezeigt, das war trocken und witzig und machte Lust auf ein Flens. So wollen wir das haben.

Für die Nostalgiker gibt es hier noch mal die Klassiker von Flens, alle hintereinander wech:





Ich sach ma: Prost!


Bis denne,

Monte