Mittwoch, 23. Juli 2008
Jeder Schuss ein Treffer
Hier kommt das würdige Nachfolgervideo. Ein Fußballer trifft einfach jede Tür, jedes Fenster... was auch immer. Aber auch hier möchte ich lieber nicht wissen, wie viele Takes erforderlich waren... Egal: das Ergebnis ist beeindruckend. Und hier ist es:
Dienstag, 22. Juli 2008
Apple Gewinnspiel für Blogger
Fertig.
Und vielleicht steht bald ein Apple bei euch im Haus. Falls nicht: auch die "Trostpreise" in Form von Amazon.de-Gutscheinen kann wirklich jeder gebrauchen.
Da ist der Link zum Gutschein -> Neckermann Gutschein
Da ist der Link zur Seite -> Gutschein-Arena.de
Jetzt warte ich nur noch auf meine Gewinnbenachrichtigung. Psst: bitte das MacBookAir! :)
Die lustigen Jungs vom Bodenpersonal
P.S.: P = schriftliche Meldung des Piloten; S = Austragung/Kommentar durch die Mechaniker (Staff)
P: Linkes Triebwerk, Generator im Eimer
S: Hab im Eimer Nachgeschaut, keinen Generator gefunden!
P: Bereifung innen links muss fast erneuert werden.
S: Bereifung innen links fast erneuert.
P: Testflug OK, Landung mit Autopilot sehr hart.
S: Landung mit Autopilot bei diesem Flugzeugtyp nicht installiert.
P: Im Cockpit ist irgendetwas locker.
S: Wir haben im Cockpit irgendetwas wieder fest gemacht.
P: Tote Kaefer auf der Scheibe.
S: Lebende Kaefer im Lieferrückstand.
P: Der Autopilot leitet trotz Einstellung auf "Hoehe halten" einen Sinkflug von 200 fpm (Fuß pro Minute) ein.
S: Wir koennen dieses Problem auf dem Boden leider nicht nachvollziehen.
P: Hinweis auf undichte Stelle an der rechten Seite.
S: Hinweis entfernt.
P: DME ist unglaublich laut. (DME= Distance Measuring Equipment,Instrument zur Navigation)
S: DME auf glaubwürdigere Lautstarke eingestellt.
P: IFF funktioniert nicht. (IFF = Identify Friend or Foe, Gerät, das eine Flugzeugkennung sendet)
S: IFF funktioniert nie, wenn es ausgeschaltet ist.
P: Vermute Sprung in der Scheibe.
S: Vermute Sie haben recht.
P: Antrieb 3 fehlt.
S: Antrieb 3 nach kurzer Suche an der rechten Tragfläche gefunden.
P: Flugzeug fliegt komisch.
S: Flugzeug ermahnt, ernst zu sein und anständig zu fliegen.
P: Zielradar summt.
S: Zielradar neu programmiert, so dass es jetzt in Worten spricht.
P: Maus im Cockpit.
S: Katze installiert.
Sonntag, 20. Juli 2008
ED's Furry Fucking Guide To Metal!!!!
Rock on,
monte
Samstag, 19. Juli 2008
Regeln für die Motorradsaison
Da nun das Wetter angenehmer wird und die Sonne sich öfter zeigt, ist mittlerweile auch die Motorradsaison wieder angebrochen. Mit diesem Beitrag möchte ich zu einem besseren Verständnis zwischen Motorradfahrern und Autofahrern beitragen. Da sich nun eine verantwortungsvolle Gruppe dynamischer Menschen mit einem Pack in kastenförmigen Hindernissen auseinander setzen muss, sollen hier noch einmal die Grundregeln im Strassenverkehr beim Umgang miteinander klar gestellt werden.
Zunächst einmal: Die Strasse gehört den Motorradfahrern! Autofahrern wird sie im Winter und bei sehr schlechtem Wetter leihweise zur Verfügung gestellt - sobald das Wetter besser wird, haben die Motorradfahrer das Sagen. Dies leitet sich aus einfachen und nachvollziehbaren Gesichtspunkten ab:
• Es heisst Motorradsaison: Es ist Rennbetrieb. Daher der Begriff "Saison"
• Motorradfahrer führen die Strasse ihrem ursprünglichem Zweck zu: Autofahrer fahren, um von A nach B zu kommen - Motorradfahrer fahren um zu FAHREN. Das ist die Bestimmung der Strassen, also haben Motorradfahrer Vorrang. Nichtschwimmer müssen auch den Schwimmern aus dem Weg gehen.
Wer ausschließlich Auto fährt, sollte sich noch einmal das folgende Mantra durchlesen und mindestens zehn Mal laut aufsagen: "Ich bin ein Hindernis!" Die nachfolgenden Zeilen richten sich daher auch primär an die Automobilisten.
Motorradfahrer fahren nie zu schnell, sondern immer der Verkehrssituation angepasst. Wenn wir Dir, lieber Hobby-Schumi, zu schnell erscheinen , liegt das einfach daran, dass Du ein langsames Hindernis bist. Wenn Du einen Motorradfahrer aus irgendeiner Richtung auf Dich zukommen siehst, machst Du Platz. Kein abruptes Bremsen, keine plötzlichen Lenkbewegungen - fahr möglichst weit rechts, behalte die Geschwindigkeit bei und ärgere Dich einfach leise vor Dich hin. Mach Dein Radio an oder sing ein Lied - aber stehe nicht mit Tempo 120 auf der Landstrasse im Weg rum.
Kommt Dir ein Motorradfahrer auf Deiner Spur entgegen, so war er nicht leichtsinnig - er sucht die Ideallinie. Nimm hierauf Rücksicht, versuche die Ideallinie ebenfalls zu erkennen und mache entsprechend Platz. Sollte es zu einer Kollision kommen, ist der Autofahrer grundsätzlich schuld. Es ist RENNBETRIEB - noch einmal zur Erinnerung.
Wenn Du möchtest, dass wir Deine Tochter mitnehmen, dann sorge durch entsprechende Ernährung dafür, dass sie soziatauglich ist. Nicht über 1,80m groß, nicht mehr als 50kg und große feste Brüste, die wir beim Bremsen auf dem Rücken spüren können. Wenn Deine Tochter nicht diesen Anforderungen genügt, bist DU schuld, dass sie keinen Zugang zum Paradies findet. Nichts desto trotz wirst Du ihr rechtzeitig zum 18. Geburtstag Geld für Auto- UND Motorradführerschein geben und ihr ein Motorrad schenken, ansonsten bist Du einfach ein Idiot.
Wer im Stau in der Mitte keinen Platz macht, behindert das Fortkommen von Rettungsfahrzeugen und Motorradfahrern. Wer zusätzlich die Tür aufreisst oder Schlenkbewegungen machen, sagt damit laut "Ich habe einen kleinen Schwanz!" Denk an diese Aussage über Dich selber, lass entsprechend Platz und gehab Dich wohl. Als Stau gilt hierbei zähflüssiger Verkehr mit einem Tempo von unter 150 km/h.
Halt Abstand! Wenn der Motorradfahrer sich aufrecht hinsetzt, entspricht es einer Vollbremsung mit einem PKW. Wenn Du die Bremsleuchte eines vor Dir fahrenden Motorrades aufleuchten siehst, solltest Du bereits stehen. Denk halt mal mit! Die Unterschreitung des erforderlichen Abstandes wird spätestens an der nächsten Ampel mittels einer Kopfnuss mit Helm bestraft. Du hast sie Dir verdient - weine nicht!
Solltest Du Dich mit Deinem PKW vor einer roten Ampel stehend befinden, lass genügend Abstand, so dass noch Motorradfahrer nach ganz vorne fahren können. Das ist ein Gebot der Höflichkeit und es tut Dir nicht weh. Bevor Du nach dem Anfahren in den 2. Gang schaltest, ist das Motorrad eh ausser Sichtweite, also hast Du auch keinen Grund, ganz vorne an der Startlinie zu stehen.
Treffpunkte von Motorradfahrern befinden sich IMMER in landschaftlich schönen Gegenden rund um Kaffeetränken. Dort hast Du, lieber Autofahrer, jederzeit mit sehr schnellen Motorrädern aus allen Richtungen zu rechnen. Wenn es Dich stört, bleib an schönen Sonnentagen einfach zuhause. Solltest Du nicht an Dich halten können und möchtest trotzdem von A nach B kommen, dann fahr' auf die Autobahn. Die heisst Autobahn, weil sie für Autos gedacht ist. Bleib da! Fahr' wohin Du willst, verlasse aber nicht die Autobahn. Fahre aber selbst dort möglichst weit rechts - es ist jederzeit mit Motorrädern mit einem Tempo nahe der 300km/h zu rechnen - wir haben es immer eilig, die nächste schöne Landschaft aufzusuchen.
Lieber Autofahrer, versuche die oben genannten Regeln und freundlichen Vorschläge für einen guten Umgang miteinander einzuhalten, und Du wirst die Motorradsaison überstehen, ohne dass Dir jemand eine Beule in die Fahrertür tritt. WENN Du eine Beule in der Fahrertür haben solltest, dann leiste Abbitte für Dein Fehlverhalten auf der Rennstrecke. GEHE zum nächsten Motorradtreffpunkt und gib eine Runde Kaffee aus, schmeisse 2 Stangen Zigaretten in die Runde, und wir verzeihen Dir. Den Schaden an Deinem kastenförmigen Hindernis solltest Du eher als einen künstlerischen Beitrag zur Verschönerung des Strassenbildes akzeptieren und begrüßen.
In diesem Sinne, eine interessante und vor allem unfallfreie Saison!
Freitag, 18. Juli 2008
Platz. Viel Platz. Und ganz klein!
Terrabyte – das ist, einfach gesagt, verdammt viel Speicherplatz. Um es ein wenig detailierter auszudrücken, bemühe ich gerne einen anschaulichen Auszug aus der freien Enzyklopädie Wikipedia zum Thema Datenmengen:
Kilobyte (kB) (103 Byte = 1000 Byte),
Kibibyte (KiB) (210 Byte = 1024 Byte), üblicherweise wird jedoch KB zur Unterscheidung von kB geschrieben, weil es geläufiger ist.
ca. 0,5 kB - eine Buchseite als Text
ca. 4 kB - eine A4-„Schreibmaschinenseite“ mit 63 Zeilen zu je 80 Zeichen
1440 KiB - eine High Density 3,5 Zoll-Diskette
Megabyte (MB) (106 Byte = 1.000.000 Byte),
Mebibyte (MiB) (220 Byte = 1.048.576 Byte)
ca. 5 MB - die Bibel als Text
ca. 703,1 MiB also ca. 737,25 MB - eine konventionelle „700 MB“ Daten-CD-ROM
Gigabyte (GB) (109 Byte = 1.000.000.000 Byte),
Gibibyte (GiB) (230 Byte = 1.073.741.824 Byte)
ca. 4,38 GiB also ca. 4,7 GB - eine DVD±R
ca. 5 GB - ein komprimierter Spielfilm in DVD-Qualität (bei MPEG-2-Kompression)
Terabyte (TB) (1012 Byte = 1000 GB),
Tebibyte (TiB) (240 Byte = 1.099.511.627.776 Byte)
Eine Datenbank, die 10 Milliarden Menschen mit Datensätzen von je 1 kB Größe erfasst, braucht 10 TB Speicher.
ca. 20 TB Textumfang der Bestände der Library of Congress mit rund 20 Millionen Büchern (1963 - dürfte inzwischen bei bis zu 80 TB liegen)
Also kann so ne Terrabyteplatte ne ganze Menge an Daten speichern. Eine solche Platte habe ich mir gestern gegönnt. Sie wird zentral am Router angeschlossen und dann können alle Rechner im Netzwerk darauf zugreifen. Nix mehr mit ständig kopieren und rüberschieben und löschen wegen Platzmangel und und und...
Aber da geht doch noch mehr: wenn ich von all den vorhandenen Datenmengen nur den deutschsprachigen Teil auswähle, könnte ich mir vielleicht das gesamte Internet runterladen und dann offline surfen? Würde Providerkosten sparen.
Terrabyte. Wenn ich mir den Begriff so anschaue könnte man meinen, das gesamte Wissen der Erde könnte darauf gespeichert werden. Oder woher kommt der Namensteil „Terra“?
Und jetzt entschuldigt mich bitte. Ich habe Daten zu bewegen. Viele Daten...
Donnerstag, 10. Juli 2008
Coming home - zurück an der Endurofront
Über sieben Jahre lang war mir die FireBlade ein treuer Begleiter. Nun habe ich sie abgegeben. In den letzten Jahren konnte ich sie einfach nicht mehr artgerecht bewegen. Zu viel Kurzstrecke, zu selten das Ortsausgangsschild gesehen, zu oft Rucksack & Sporttasche dabei.. doch leider kein Gepäckträger. Natürlich konnte man nahezu alles mit der Blade erledigen, und sie hat auch alles klaglos ertragen und mir stets zur vollsten Zufriedenheit gedient. Und trotzdem war die Zeit einfach reif für eine Trennung. Etwas nicht ganz so gewaltiges wäre für die permanenten Innenstadttouren eher geeignet - nach Möglichkeit mit Gepäckträger.
Leist
ung wäre zweitrangig, aber schön wendig sollte sie sein. Und bitte kein so edles Stück wie die Blade, die mir zuletzt jeden Tag mindestens zwei Mal leid tat: einmal morgens, wenn sie, kaum auf Temperatur, wieder abgestellt wurde und dann spätestens abends, wenn sie neben der Straße unter den Bäumen ihre Nacht im Freien verbringen musste. Nein, dass alles wird einem solchen Prachtexemplar von Motorrad nicht gerecht.Ein Kollege hat spontan Interesse an ihr bekundet. Er wiederum hätte eine Enduro in Zahlung zu geben. Einer Yamaha XT600E, Baujahr 1991. Nicht mehr ganz jugendlich, vom Leben und diversen Vorbesitzern deutlich gezeichnet, doch zuverlässig und genügsam. Warum nicht. Für die City ein sehr taugliches Mopped. Und fernab des Habitus' einer Blade darf sie auch zu all den alltäglichen Zwecken heran genommen werden, ohne einem Leid zu tun. Ein wenig basteln wird auch von Nöten sein, schließlich muss die Umwelt vor der violetten Farbe geschützt werden. Violett... geht ja gar nicht! Aber da lasse ich mir schon etwas einfallen. Dazu wird an späterer Stelle berichtet werden, zunächst weiter im Thema.
Ein Besuch bei mir zwecks einer kurzen beiderseitigen Probefahrt erweckte, sowohl bei ihm, wie auch bei mir, Erinnerungen an alte Zeiten: er hatte mal eine ZXR400, also ebenfalls einen Rennhobel. Ich hingegen hatte eine DT80LCII und eine DR750, beides Enduros. Für uns beide war es zunächst ungewohnt, die lang nicht mehr eingenommene Sitzposition zu finden und die zunächst fremden Fahrzeuge zu bewegen. Entsprechend verhalten ging man die ersten Meter an. Und doch... irgendwie kannte man diese Position. Diese Art von Fahrzeug. Nach ein paar Kurven kam bereits eine gewisse Selbstverständlichkeit auf, mit der das Fahrzeug bewegt wurde. Es war ein Gefühl, wie nach langer Zeit wieder nach Hause zu kommen. Die Zeit ist nicht stehengeblieben, alles hat sich ein wenig verändert.. und doch ist es vertraut. Man kennt es. Man mag es. Ein schönes Gefühl.
Der Deal wurde gemacht: Verkauf der Blade an ihn und Inzahlungnahme der XT bei finanziellen Ausgleich. Ein bisserl Geplänkel über Zubehör und Modalitäten und schon war der Tausch perfekt.
Heu
P.S.: Auf den letzten paar Metern zum Kollegen war die Blade in einer Bodenwelle ein wenig weiter in die Gabel eingefedert, als die Zurrgurte es ihr vorgaben. Hierbei stieß sie mit der Front leicht gegen meinen Fahrersitz. Es war, als ob ein Haustier mit der Nase sein Herrchen anstupst. Ich habe sie noch ein letztes Mal gestreichelt und ihr für die tollen Jahre und Kilometer gedankt. Es hat wirklich Spaß gemacht mit ihr. Möge sie weiterhin gut behandelt werden und dem neuen Besitzer die gleiche Freude machen, die sie mir bereitet hatte.

